Tiefenwärme mit Infrarotstrahlung (FIR-Therapie)

Viele Menschen assoziieren Infrarotbehandlungen mit Schmerztherapie und Rotlichtlampen-die Tiefenwärmebehandlung ist aber weitaus potenter als die meisten annehmen und wird unter anderem zur Entschlackung, Entgiftung und Schmerzbehandlung erfolgreich eingesetzt. Sehr beliebt ist die FIR-Therapie (Far Infrared Radiation-Therapy) bei Gewichts-und Umfangsreduktion, wobei der größte Effekt, nicht nur auf den teilweise recht beträchtlichen Wasserverlust zurückzuführen ist, aber dazu später im Text mehr.

An dieser Stelle – sorry folks – muss ich darauf hinweisen, dass ich keine Heilversprechen machen darf und auch nicht machen möchte, da das der Gesetzgeber nicht genehmigt.

(Im persönlichen Beisammensein erzähle ich Ihnen wahrheitsgemäß gerne mehr darüber)

Aber zunächst einmal Allgemeines zur Tiefenwärme…

Der feine Unterschied zur Sauna

Tiefenwärme-Behandlungen sind nicht mit einem Saunagang zu vergleichen, denn bei einer Sauna wird die Wärme von außen durch einen Ofen zugeführt, während bei der Tiefenwärme Therapie die Wärme durch Umwandlung der Infrarotstrahlung in Wärmeenergie im Körperinnern entsteht-der Wirkungsgrad ist dadurch offensichtlich bedeutend höher.

Das ist ein wichtiger und wesentlicher Unterschied.

Ein riesiger Vorteil der Infrarotstrahlung ist, dass sie als elektromagnetische (nicht-ionisierende Strahlung) in tieferliegendes Gewebe eindringen und dadurch eine starke Schweißproduktion hervorrufen kann.

Zum Vergleich:

Ein herkömmlicher Saunagang findet in der Regel bei 85°C bis 100°C statt-normalerweise sind mehrere Saunagänge üblich, um die positive Wirkung des Saunabesuches, v.a. das Schwitzen, zu erreichen.

Als Saunagänger werden Sie wahrschlich beim Benutzen der FIR Tiefenwärme-Behandlung überrascht sein, wie schnell und stark ihre Schweißproduktion einsetzt (im Vergleich zur herkömmlichen Sauna) – und das bei einer ca. 35-40 minütigen Anwendung bei 50°C – ganz ohne Kreislaufproblematik, denn der Kopf bleibt während der Behandlung stets „draußen“, was die Anwendung so gut verträglich macht.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin durchaus ein Befürworter des Saunierens und empfehle es prinzipiell (fast) jedem Patienten oder Kunden, da die gesundheitlichen Aspekte regelmäßigem Saunierens unbestritten sind. Wenn es allerdings um Wirkung, Effekte und Therapie geht, verwende ich Methoden, die einen hohen bzw. höheren Wirkungsgrad haben und erwünschte Ergebnisse liefern können.

Bei einem Saunagang verlieren Sie bekanntlich Wasser in Form von Schweiß, da sich der Körper durch diese Art der Thermoregulation vor Überhitzung schützt. Dunkelhäutige Menschen besitzen mehr Schweißdrüsen, sportliche Menschen mit einer guten Thermoregulation, also diejenigen, die schon beim Gedanken an Sport ins Schwitzen kommen (wie zum Beispiel meine Wenigkeit), nutzen ihre Schweißdrüsen effizienter – dementsprechend ist so eine Schwitzkur in der Sauna eine hervorragende Ausleitungskur.

Was beim Saunieren allerdings nicht passiert, ist, dass man Fett ausschwitzt. Wenn dem so wäre, würden sich wahrscheinlich viele Leute in eine Sauna einquartieren… es ist aber ohne Frage für den Körper anstrengend, denn Thermoregulation, d.h. den Körper – insbesondere die Kühlung des Kopfes – ist anstrengend und boostet das Immunsystem, was schon viele Erfahrungen und Studien eindeutig gezeigt haben. Das macht auch die Müdigkeit danach aus. Deshalb sollten Sie auch niemals mit einem Infekt in die Sauna gehen, denn das würde Ihnen sozusagen „den Rest geben“.

Kleiner Hinweis hierzu: Wenn Sie ein „schlechter“ Schwitzer sind, machen Sie ausreichend Kraft-UND!-Ausdauersport, bestenfalls an unterschiedlichen Tagen und zu spezifischen Tageszeiten. Je mehr Muskeln Sie besitzen und diese auch über längere Zeit wiederholt benutzen, desto schneller werden Sie ins Schwitzen kommen. Ich feiere diesen Moment mit meinen Personal Training Kunden, denn das ist ein Zeichen, dass die Adaptionsfähigkeit des Körpers auf physischen Stress und Belastung besser wird-man „läuft sozusagen nicht mehr heiß“, das Training wird effektiver – und das Schwitzen in der Sauna auch!

Wie schon im Text oben erwähnt funktioniert die Tiefenwärme, wie der Name schon sagt-in der Tiefe.

Nicht jedermann ist ein begeisterter Saunagänger – gerade dann ist die FIR Therapie die perfekte Alternative, die genau genommen, die Wirksamkeit des regelmäßigen Saunierens übertrifft.

Meiner Beobachtung nach, haben insbesondere Frauen ein Problem mit der effektiven Schweißproduktion.

Auch haben Frauen häufig ein unrealistisches negatives Selbstbild, schämen sich für Ihren Körper und vermeiden jegliche Präsentation in der Öffentlichkeit (die FIR-Therapie findet ganz „privat“ in der Praxis statt), teilweise sogar vor ihrem eigenen Partner – das ist ein Problem, das ursächlich angegangen werden sollte!

Definitiv ein Thema an dem es sich lohnt zu arbeiten – hierbei kann die FIR (Far Infrared-Radiation) -Therapie äußerst hilfreich und unterstützend sein, da sie eine UNGLAUBLICH positive Wirkung auf die Psyche hat, mehr dazu später unter „Tiefenwärme und Depression“.

Als kPNI Therapeutin ist die Psyche, das Verständnis von Schönheit und die Auswirkung von negativen sowie positiven Glaubenssätzen auf das Immun-, Hormon- und Nervensystem ein-bzw. eigentlich DER wichtigste Aspekt der Therapie.

Oft sind es die negativen Bestärkungen, wie z.B. „Ich nehme nie ab“, „Das schaffe ich nie“, die in einem räsonieren, bedauerlicherweise viel seltener „Ich bin schön so, wie ich bin“.

Solche Therapie- und Erfoglsblockaden zu eliminieren und gleichzeitig die positiven Affirmationen zu festigen ist neben der alleinigen Tiefenwärme Behandlung, egal ob es um Schmerz, Abnehmen, Depression oder Entgiften handelt ein sehr sinnvolles Tool, um den Therapieerfolg zu „verfestigen“.

Nochmals: ich kann und darf rein rechtlich gesehen, keine Heilversprechen machen. Bitte nehmen Sie dies zur Kenntnis.

So, lieber Leser: nun haben Sie die Qual der Wahl, weiter im Text geht es mit Grundlagen und Funktionsweise der Infrarotstrahlung und der Therapiemöglichkeiten.

Wenn Sie sich aber ausschließlich für die Abnehmeffekte durch Tiefenwärme interessieren, dann lesen Sie bitte den entsprechenden Artikel unter Ästhetik weiter.

Wenn Sie sich ausschließlich oder auch für den therapeutischen Einsatz der Tiefenwärme Therapie interessieren, lassen Sie einfach die Grundlagen weg und lesen Sie bitte unten im Text weiter.

Viel Spaß dabei.

Grundlagen und Funktionsweise der Infrarotstrahlen-Therapie

Was genau ist eigentlich Infrarot?

Infrarotstrahlung ist elektromagnetische Strahlung, genauso wie das für Menschen sichtbare Licht, aber auch radioaktive Strahlung und die nützliche Röntgenstrahlung gehören zur elektromagnetischen Strahlung und werden mit einer bestimmten Wellenlänge dargestellt.

Die Wellenlänge des Infrarotspektrums liegt zwischen 780 nm und 1 mm und grenzt direkt an das Spektrum von für den Menschen sichtbarem Licht an.

Die Infrarotstrahlen werden in drei Infrarotbereiche: IR-A, IR-B und IR-C mit jeweils unterschiedlichen Wellenlängenbereichen unterteilt:

IR-A = 780 nm bis 1400nm

IR-B = 1400 nm bis 3000nm

IR-C = 3000 nm bis 1.000.00 nm (1 mm)

Der für Tiefenwärme Therapie interessante Bereich der Infrarotstrahlung ist der IR-C-Bereich, oder auch als fernes Infrarot oder kurz als FIR bekannt.

Die Infrarotstrahlung kommt übrigens ganz natürlich in der Natur vor, wir spüren sie alle, sehen sie allerdings nicht. Die natürliche Infrarotstrahlung kommt von der Sonne aber selbst die Erde strahlt ein wenig IR aus.

Der wesentliche Vorteil von künstlichen Infrarotstrahlern, also Tiefenwärmegeräten ist, dass wir die schädliche (wenn zu viel) UV-Strahlung nicht dabei haben und die Intensität dafür aber erhöhen können, um den Effekt besser nutzen zu können.

Die Geschichte der Tiefenwärme

Die Heilkraft von Wärme ist der Menschheit schon seit über mehreren 1000 Jahren bekannt. Schon im alten China wurde die Wärmetherapie in Form von „Hand auflegen“ vor ca. 3000 Jahren genutzt.

Die wohltuende Wirkung kennt jeder und ist unbestritten.

Der altgriechische Arzt Paemendides behauptete:

„Gib mir die Möglichkeit Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit“

Erst seit etwa 60 Jahren wird an den gesundheitlichen Effekten durch Infrarotstrahlung intensiver geforscht.

Seit den 60er Jahren gibt es Tiefenwärmegeräte, die zunächst nur von medizinischem Fachpersonal bedient werden durften, die Hyperthermie wurde zunächst nur bei Neugeborenen genutzt. Etwa ab Ende der 70er Jahre wurden die ersten Geräte für den Heimgebrauch zugelassen.

Erstaunlicherweise ist das Thema Tiefenwärme in Asien weitaus geläufiger.

Es gibt rund 30 Mio. regelmäßige Anwender von Tiefenwärme, alleine in Ostasien!

In Japan wurde sogar eine „Infrarot Gesellschaft“ ins Leben gerufen, um einen regen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Tiefenwärme-Therapeuten zu ermöglichen.

Wahrscheinlich liegt das an der Tatsache, dass diese Methode nicht viel Geld erwirtschaftet und leider geht es in unserem Krankheitssystem scheinbar mehr um den Profit als um Heilung…

Seit ca. Anfang der 80er werden Tiefenwärmegeräte auch in Deutschland verwendet, allerdings sind die vielen Einsatzgebiete dieser Therapieform hierzulande immer noch recht unbekannt.

Ich selbst habe die (lokale) Hyperthermie als Anwendung in der Strahlentherapie im Rahmen meiner MTRA Ausbildung kennengelernt. Mir waren all die anderen positiven Effekte dieser Methode und Einsatzgebiete neben der Onkologie leider damals unbekannt.

Therapie mit Tiefenwärme

Die Möglichkeiten für Behandlungen mit Infrarotwärme sind groß…hier habe ich einige für Sie zusammengefasst:

  • Entkrampfende Wirkung
  • Linderung von Zerrungen
  • Sportverletzungen
  • Stärkung des Immunsystems (wie bei regelmäßigen Saunagängern deutlich zu merken ist)
  • Verstärkung der Harnbildung und Ausscheidung
  • Gewebsstraffung
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Durchblutungsförderung
  • Mobilisation von Sauerstoff, Nährstoffen
  • Verbesserte Elimination von Stoffwechselabbaustoffen („Entschlackung“)
  • Verbesserte Thermoregulation
  • Verbesserung des Lymphflusses
  • Verstärkte Entgiftungsleistung des Leberstoffwechsels („Detoxing“)
  • Schmerzreduktion
  • Anti-depressiver Effekt
  • Umfangsreduktion
  • Erhöhter Kalorienverbrauch während der Behandlung durch sehr starke Schweißproduktion
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Entspannung der Muskulatur
  • Aufwärmen der Muskulatur, z.B. vor sportlichen Belastungen
  • Linderung von Muskelkater
  • Linderung der Schmerzen durch Rheumatische Erkrankungen
  • Positiver Effekt bei Allergien und bronchialem Asthma
  • Linderung diverser Hautproblemen, z.B. Neurodermitis

Tiefenwärme und Gefäßgesundheit

Im Journal of the American Medcial Association ist ein Artikel erschienen, der die Wirksamkeit der Infrarot-Tiefenwärme auf die Gefäße mit der Konditionierung durch Herz-Kreislauf-Training verglich, das liegt wohl daran, dass die Erwärmung durch die Infrarotstrahlung so tief bis an die Organe reicht, dass es den Puls wie bei einem Jogging erhöhen kann und dementsprechend so günstig wie ein Konditionstraining wirkt.

Diesen besonderen Effekt machte sich die NASA zu Nutze.

Astronauten im Weltall bauen bekanntlich Knochen-und Muskelmasse durch das Fehlen der Schwerkraft ab.

Wie die Vibrationstherapie, kommt hier auch die Tiefenwärmetherapie ins Spiel.

Die Vibrationstherapie (woraus übrigens das Power Plate resultierte) sorgte für den Erhalt der Muskelmasse und der Knochenstabilität, dir FIR-Therapie wiederum für die Fitness der Herzkranzgefäße.

Ich würde mal sagen, dass das in unserer Zeit ein riesiger Mehrwert ist…

Tiefenwärme und Immunität

Eine Australische Studie zeigte die Effekte von Wärmetherapie mittels Sauna auf das Immunsystem.

Die Hälfte von 50 Beteiligten gingen regelmäßig saunieren, die andere Hälfte nicht.

Über eine 6 monatige Zeitspanne beobachtete man, dass die Saunagänger viel seltener erkrankten, als die Nicht-Saunagänger.

Diese Studie ist zwar nicht 1:1 auf die Tiefenwärme übertragbar, allerdings hat sich gezeigt, dass die FIR Therapie eine Abwehrstärkende Wirkung zu scheinen hat. Der Zustand des künstlichen Fiebers, soll-wie auch das echte Fieber – abtötend bzw. hemmend auf Krankheitserreger wirken.

Tiefenwärme und Onkologie

Tumorzellen reagieren empfindlich auf Hitze-das macht man sich mit der lokalen Hyperthermie zu nutze.

Wenn Krebszellen länger als 6 Stunden am Stück einer Hitze über 41°C ausgesetzt sind, sterben diese ab, während ihre gesunden Nachbarzellen die Hitzeeinwirkung problemlos überleben können.

Tiefenwärme und Schmerz

Eine amerikanische 6 monatige Studie mit 371 Schmerz-Patienten zeigte Folgendes:

Bei lumbalen Rückenschmerzen erwiesen sich die Tiefenwärme Anwendungen effektiver als gängige Schmerzmittel. Die Tiefenwärmebehandlungen brachten schon am ersten Tag Schmerzlinderung und der Effekt hielt länger als 48 Stunden an.

Der verstorbene Arzt Peter Vincente PHD, ein amerikanischer Schmerzexperte sagte: „Through new clinical research we have found that heat activates complex neurological vascular and metabolic mechanisms to mediate the transmission of pain signals and effectively provide relief for a variety of pain conditions“.

Diese Schmerzlindernden Effekte sind übrigens messbar, denn das Immunsystem nutzt bestimmte Botenstoffe, sogenannte Zytokine, die sehr spezifische Aufgabengebiete abdecken. Interleukin 6 und Endothelin z.B. sind typische Schmerzmarker bzw. Entzündungsmarker. Man hat beobachtet, dass die Tiefenwärmetherapie diese Marker deutlich zu senken vermag…naja, 30 Millionen Ostasiaten werden sich wohl nicht irren…

Mittlerweile zeigten sich auch positive Effekte bei Rheumapatienten und auch Fibromyalgie Patienten, geschweige denn vieler anderer chronischen Schmerzproblematiken, wie z.B. andauernde Bauchschmerzen (ohne triftigen Grund), Rückenschmerzen, Kopfschmerzen usw.. Wenn Sie gerne wissen möchten, ob es auch Ihnen hilft – dann probieren Sie es am besten einfach aus – im allerschlimmsten Fall hilft es Ihnen nicht …aber selbst dann hätte ich da noch so ein paar Ideen, wie wir diese anderweitig lindern könnten…

Entgiftung/Detoxing mit Tiefenwärme

Entgiftung oder neumodisch „Detox“ ist keine einfache und ungefährliche Sache…

Die Idee, eine Entgiftungskur zu machen klingt erst einmal verlockend und ist auch durchaus eine sehr gute Idee, allerdings kann so ein Vorhaben schnell im Krankenhaus enden, wenn man es falsch angeht.

Bitte lesen Sie dazu auch den Artikel „Abnehmen und Tiefenwärme“ unter Ästhetik dazu.

Der gesamte Entgiftungsprozess findet in der Leber statt – das ist quasi unsere „Stoffwechsel-Fabrik“, die wir in der heutigen Zeit leider ziemlich „zumüllen“ und zwar nicht nur bewusst durch Alkohol und Medikamente, sondern auch durch beispielsweise unsere Nahrung und die enorm hohe Zufuhr an Fructose, die die Leber verfetten lässt (ca. 67% der Deutschen haben eine sogenannte Fettleber). Wenn der Darm nicht wirklich gut in Schuss ist -und das ist er leider (geschätzt) bei etwa 20% der Bevölkerung – entstehen durch die Metabolisierung der Darmgase gefährliche, hochaggressive und toxische Metaboliten, die der Leber ordentlich zusetzen können. Nun kommen noch die ganzen Hormone, Schwermetalle, Fungizide, Pestizide, Abgase etc. Aus der Umwelt dazu…Was muten wir denn unserer Leber bloß zu? Unser Körper ist aber schlau und lagert, das was er kann in Bindegewebe und Fett ein, damit es dort erst einmal „sicher“ ist und nicht über das Blut durch den Körper strömen kann – eigentlich eine gute Idee, aber keine gute Dauerlösung, denn diese Gifte sollten raus…deshalb „stehen“ übrigens viele Heilpraktiker so auf Ausleitungskuren. Wird nun die Entgiftung plötzlich forciert, also plötzlich Fett mobilisiert, wie z.B. bei einer Fastenkur, kann das schnell mal zu Vergiftungserscheinungen führen…deshalb bitte wenden Sie sich an jemanden, der sich mit Detox wirklich auskennt und glaube Sie nicht alles, was in irgendwelchen Zeitschriften und Blogs zu finden ist.

Was ist nun der Vorteil vom Entgiften mit Tiefenwärme?

Ganz einfach! Es ist viel ungefährlicher und verträglicher, da wir durch die Tiefenwärmeanwendung viele Toxine einfach über die Haut ausschwitzen, d.h. Niere und Darm werden nicht mit Giften überflutet und im Blut bleibt alles „gut“.

Eine kanadische Studie, die 2012 im Scientific World Journal erschien, bestätigte dies am Beispiel Phtalat. Phthalat-Verbindungen finden sich überall in Verpackungsmaterialien und werden mit vielen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht.

In der Studie ging es darum den Gehalt an Phthalat-Verbindungen, sowie deren Elimination zu evaluieren. Schweiß, Urin und Blut von 20 Patienten-davon 10 gesund und 10 mit gesundheitlichen Problemen-wurden analysiert und auf Phthalat überprüft.

Auffällig war, dass es immer im Schweiß zu finden war, aber nicht immer im Blut oder Urin, d.h. Phthalat-Verbindungen werden offensichtlich über den Schweiß eliminiert. Ähnliche Studien überprüften gleichermaßen 120 weitere toxische Verbindungen, von denen man ausgeht, dass Sie im Gewebe gespeichert werden. Gleiches Ergebnis! Die Konzentration der Giftstoffe war im Schweiß am höchsten…

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wieso Schwitzen so negativ behaftet ist, denn offensichtlich ist es ein sehr guter Weg, Gifte loszuwerden…und was machen die Schulmediziner und leider auch einige Naturheilkundler? Genau-das Schwitzen unterdrücken…dass das nicht ohne Folgen bleibt, können Sie sich, denke ich selbst ausmalen.

Wenn jemand also sehr viel schwitzt oder auch sehr wenig, wäre es sinnvoll nach der Schwermetall-und Toxinbelastung zu schauen-am besten nicht nur im Blut, Urin und Schweiß, sondern auch mittels einer Haarmineralanalyse.

Die regelmäßige Tiefenwärme-Therapie ist so schweißtreibend und effizient, dass Sie auf diese Weise sicher und schnell zumindest den schweißgängigen Toxin-Anteil aus Ihrem Körper eliminieren können.

Der andere große Vorteil der Tiefenwärme ist, dass sie durch die Tiefenwirkung die Leber noch etwas „unterstützt“- je höher die Temperatur (selbstverständlich bis zu einem gewissen Grad !), desto effektiver der Stoffwechsel- die Leber leistet also durch die Erwärmung noch mehr, d.h. auch die Entgiftungsleistung wird verstärkt. Vereinfacht ausgedrückt: Je mehr Schwermetalle und Umweltgifte ausgeschieden werden, desto mehr Fett kann auch abgebaut werden, wenn es nicht mehr die „Zwischenlagerfunktion“ erfüllen muss. Wenn Sie jetzt noch die richtigen weiteren Maßnahmen befolgen, steht dem gesundem Abnehmen eigentlich nichts mehr im Wege…

Gewichtsreduktion mit Tiefenwärme/Slimming

Entgegen der Annahme man würde durch die FIR-Tiefenwärme-Behandlungen nur Wasser verlieren zeigte eine Südafrikanische Studie, dass diese Annahme ganz klar falsch ist.

Die Studie zeigte, dass die Behandlungen eine deutliche positive Veränderung der Körperzusammensetzung zur Folge hatten sowie einen nachhaltigen Gewichtsverlust im Vergleich zur Placebo Gruppe.

Woran das liegt, lesen Sie bitte hier: [Abnehmen mit Tiefenwärme auf www.TrainHardEatSmart.de ]

Aber das war nicht alles und die Studie ging nur 30 Tage…

Nicht nur haben die Testpersonen an Umfang verloren, sondern die FIR Tiefenwärme begünstigte die Durchblutung, sowohl in den großen als auch in den kleinen Gefäßen (Mikrozirkulation) und verbesserte zudem noch das allgemeine Befinden.

Ältere Studien von Insoue et al. zeigten, dass durch die FIR (Infrarotstrahlung des C-Bereiches) die Größe der Wassermoleküle reduziert wird und somit die Motalität von Körperflüssigkeiten steigt.

Es scheint wohl so zu sein, dass die Fett-Cluster abgebrochen werden und sogar die Fette emulgiert werden.

Yinka Thomas, ein Experte auf diesem Gebiet, forscht seit über zehn Jahren zum leidigen Thema Cellulite und behauptet, dass diese „Dellen“ auf der Haut Fettgewebe ist, in dem Toxine gespeichert sind. Durch das Ausleiten der Toxine über den Schweiß könnte die Cellulite sichtbar reduziert werden. Erfahrungsgemäß kann ich das bestätigen.

Bitte lesen Sie mehr zu Detox unter Therapie: Entgiftung, bzw. weiter oben im Text.

Wie die oben genannten Studien aus Kanada gezeigt haben, ist der Toxingehalt im Schweiß im Vergleich zu Blut und Urin bedeutend höher.

Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass die Infrarotstrahlen die Toxine aus dem Fett lösen können und diese dann über den Schweiß durch die Haut bzw. den Schweißdrüsen abgesondert werden können.

Diese Entgiftung scheint bei vielen übergewichtigen, therapieresistenten Patienten ein großer Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Eine weitere Studie von 2003 aus Japan zeigte eine signifikante Körpergewichts-und Körperfett-Reduktion bei schwer adipösen Patienten nach nur 2 Wochen Wärmetherapie.

Spannend, nicht wahr?

Mehr dazu hier:

[Abnehmen mit Tiefebwärme auf www.TrainHardEatSmart.de ]

Tiefenwärme und Chronische Erschöpfung/Chronique Fatigue
Burn out und Mitochondrienpathie

Es ist schon seit einigen Jahren bekannt, dass Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, unter Stress leiden, sowohl chronischer „empfundener“ Stress, oxidativer und nitrosativer Stress, sowie auch ein übermäßiges Training sind wahre Mitochondrien “Killer“.

Lesen Sie auch mehr zu freien Radikalen und Oxidativem Stress hier:

Studien haben gezeigt dass sich die FIR-Therapie sehr günstig auf die antioxidative Kapazität und die Mitochondriengesundheit auswirkt.

Das alleine wird zwar nicht reichen, aber es ist durchaus beeindruckend, welchen Mehrwert eine solche „einfache“ Maßnahme doch hat, während pharmazeutisch-medikamentöse Therapie hier leider meiner Meinung nach versagt.

Als kPNI-Therapeutin sind gerade solche Themen, wie Chronische Müdigkeit, Mitochondrienpathie und Burn Out eine willkommene therapeutische Herausforderung, denn mir ist bewusst, wie hoch der Leidensdruck ist.

Gerade deswegen ist es wichtig die richtigen zielführenden, und nicht immer nur die teuersten Therapiewege einzuschlagen.

Gerne berate ich Sie diesbezüglich. Ich freue mich über Ihr Interesse.

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